Hochansteckend

Vogelgrippe in Schengen ausgebrochen: Ministerium schreibt strikte Schutzmaßnahmen vor

In Schengen ist beim Geflügel eines privaten Halters die Vogelgrippe festgestellt worden. Es gelten strikte Biosicherheitsmaßnahmen für alle Geflügelhalter.

Vogelgrippe-Ausbruch bei privatem Geflügelhalter in Schengen, Geflügelkrankheit, Biosecurity-Maßnahmen

Die Vogelgrippe ist bei einem privaten Halter in Schengen ausgebrochen Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy

Das Geflügel eines privaten Vogelhalters in der Gemeinde Schengen ist mit der Vogelgrippe infiziert. Der Ausbruch wurde am Donnerstag bestätigt, meldete das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau am Freitag. Die Veterinär- und Lebensmittelbehörde (ALVA) erinnert daran, in Gefangenschaft lebende Tiere zu schützen und jeglichen Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln unbedingt zu vermeiden.

Zur Verhinderung einer Einschleppung des Virus in Geflügelbetriebe müssen laut Ministerium strikte Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. So muss Geflügel in geschlossenen Räumen gehalten werden, Fütterung und Tränkung dürfen nur in für Wildvögel unzugänglichen Bereichen erfolgen. Auch der Zugang zu mit Netzen geschützten Ausläufen ist auf ein Minimum zu beschränken. Auffälligkeiten wie ungewöhnliche Todesfälle, Symptome der Vogelgrippe oder Veränderungen der Produktionsparameter sind umgehend dem Tierarzt zu melden.

Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch unbedenklich

Veranstaltungen wie Ausstellungen, Messen und Märkte für Geflügel sind bis auf Weiteres verboten. Beim Import von Geflügel bleibt eine Gesundheitsbescheinigung (TRACES) von einem amtlichen Tierarzt des Herkunftslandes Pflicht. Die Regelung gilt auch für den Kauf auf Märkten. Darüber hinaus muss jede Haltung von Geflügel bei der ALVA gemeldet werden.

Der Verzehr von Eiern oder Geflügelfleisch ist laut Ministerium für Verbraucher unbedenklich. (les)

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