Chronique

Therese Wolff (1888-1942) – Hausangestellte in Luxemburg, deportiert und ermordet im Ghetto Litzmannstadt 

Therese Wolff stammte aus dem saarländischen Diefflen. Die Tochter von Max Wolff und Fanny Rotschild zog bereits im Jahr 1930 aus wirtschaftlichen Gründen nach Luxemburg. Bis in das Jahr 1940 verdiente sie ihren bescheidenen Lebensunterhalt als Hausangestellte bei den Kaufleuten Maurice Levy und Armand Lodner in Luxemburg-Stadt.

Foto von Therese Wolff, das ihrem Antrag auf Erneuerung der Fremdenkarte in Luxemburg beigefügt war, 5. Oktober 1936

Foto von Therese Wolff, das ihrem Antrag auf Erneuerung der Fremdenkarte in Luxemburg beigefügt war, 5. Oktober 1936 Quelle: ANLux, Police des étrangers, J-108-0365992

Therese Wolff, die zeitlebens ledig blieb und keine direkten Verwandten in Luxemburg hatte, wurde am 16. Oktober 1941 von Luxemburg nach Litzmannstadt deportiert. Sie starb im Ghetto, wo die Menschen auf engstem Raum und unter lebensunwürdigen Umständen zusammengepfercht wurden, sechs Monate später am 19. April 1942.

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