„Amnesty-Mediepräis“
Tageblatt-Journalist Stefan Kunzmann erhält Auszeichnung
Journalist:innen aus Luxemburg wurden am Dienstag für herausragende Beiträge zu Menschenrechtsthemen geehrt – unter ihnen Tageblatt-Journalist Stefan Kunzmann.
Die Gewinner des diesjährigen „Amnesty-Mediepräis“ Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Mit dem „Amnesty-Mediepräis“ wurden am Dienstag in den Rotondes herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet. Der Preis wurde in vier Kategorien vergeben: „Coup de Cœur“, „Presse écrite“, „Multimedia“ und „Communauté en ligne“. Misch Pautsch, Präsident der Journalistenvereinigung ALJP, Vizepräsident des Presserates und Journalist beim Lëtzebuerger Journal, moderierte den Abend.
Tageblatt-Journalist Stefan Kunzmann erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Coup de Cœur“ für seinen Artikel „Gift im Paradies“. Darin beleuchtet er, wie Existenzängste und Gewalt das Leben der Einheimischen im Amazonas-Gebiet beeinflussen.
In der Kategorie „Presse écrite“ ging der Preis an France Clarinval vom Lëtzebuerger Land für ihren Artikel „Queer in exile“. Ebenfalls nominiert war die Tageblatt-Journalistin Isabel Spigarelli, die in ihrem Beitrag die Diskriminierung von Kindern gleichgeschlechtlicher Paare durch die luxemburgische Justiz thematisierte.
Die beiden Tageblatt-Journalisten Stefan Kunzmann und Isabel Spigarelli Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Kategorie Multimedia gewann RTL-Journalistin Anouk Siebenaler für ihre Reportage „Wa Kanner ze fréi stierwen“. In der Kategorie „Communauté en ligne“ wurde die Social-Media-Kampagne „1 cm“ des Lëtzebuerger Journal ausgezeichnet.
Der „Mediepräis“ von Amnesty International wird in Luxemburg seit 2016 verliehen. Er soll den Beitrag der Luxemburger Medien zur allgemeinen Debatte über Menschenrechte würdigen und Medienschaffende ermutigen, sich weiter gegen Ungerechtigkeiten zu engagieren.