Pussycat Dolls in der Rockhal

Sexy, selbstbestimmt – oder gut verkauft? – Das Comeback der Pussycat Dolls belebt alte feministische Fragen neu

Die Pussycat Dolls bringen am vergangenen Sonntag ihre perfekt choreografierte Popmaschine zurück in die Rockhal. Zwischen Nostalgie, Selbstbestimmung und kommerzieller Erotik zeigt der Abend vor allem eines: Die Debatte über Frauenkörper ist nicht unkomplizierter geworden.

Von der einst sechsköpfigen Formation stehen heute noch drei Mitglieder gemeinsam auf der Bühne.

Von der einst sechsköpfigen Formation stehen heute noch drei Mitglieder gemeinsam auf der Bühne Foto: Vincent Lescaut/L'essentiel

„Wënschs du dir net, datt deng Frëndin sou gliddeg wier wéi ech? Wënschs du dir net, datt deng Frëndin sou eng Mëssgebuert wier wéi ech? […] Wënschs du dir dat net, Puppelchen?“ So klingt „Don’t Cha“, einer der größten Hits der Pussycat Dolls (PCD), vor 17 Jahren in einer Übersetzung von Jérôme und seiner Tante Astrid Lulling. Das dazugehörige Video findet sich noch immer auf YouTube.

„Don’t Cha“

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