Luxemburg
Schreckschusswaffe und Schnittwunden: Polizei ermittelt nach zwei Vorfällen
In Leudelingen und Luxemburg-Stadt hat es am Mittwochabend mehrere Polizeieinsätze gegeben.
Die Polizei musste am Mittwochabend zweimal wegen Gewaltvorfällen ausrücken Symbolfoto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Ein gefährlicher Zwischenfall im Straßenverkehr hat am späten Mittwochnachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 17.20 Uhr wurde der Polizei ein Fahrzeug in Leudelingen gemeldet, dessen Fahrer durch seine riskante Fahrweise aufgefallen war. Wie aus dem aktuellen Pressebericht hervorgeht, soll der Mann zudem während eines Streits mit einem weiteren Verkehrsteilnehmer eine Schusswaffe vorgezeigt haben.
Die Polizei stoppte den Fahrer kurze Zeit später. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die gemeldete Waffe, bei der es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Sie erstellten ein Protokoll.
Eine verletzte Person hat zudem gegen 22.20 Uhr in einem Park nahe der place du Théâtre in Luxemburg-Stadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Mann wies Schnittverletzungen im Gesicht sowie am Unterarm auf. Mehrere Polizeistreifen begaben sich vor Ort. Das Opfer kam nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus und schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen blieb jedoch ohne Ergebnis. Die Polizei ermittelt. (les)