Halbzeitanalyse
Was CSV und DP bislang in der Hauptstadt umgesetzt haben – und was nicht
Am 11. Juni 2023 wurde in den Gemeinden in Luxemburg gewählt. Drei Jahre später zieht das Tageblatt eine Halbzeitbilanz und analysiert, was sich in den Kommunen in der laufenden Mandatsperiode getan hat und welche Aufgaben bis 2029 noch anstehen. Den Anfang macht die Hauptstadt.
Nachdem Serge Wilmes (CSV) sein Amt als Erster Schöffe für einen Ministerposten aufgegeben hatte, rückte Maurice Bauer (CSV) (l.) in der größten Stadt des Landes an die Seite von Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante
Umwelt
Der Umwelt- und Klimaschutz sollte zu den Schwerpunkten der neuen Mehrheit gehören – so kündigte es die wiedergewählte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) im Juli 2023 bei der Vorstellung der Schöffenratserklärung von DP und CSV an. Im Dokument selbst steht das Thema an zweiter Stelle von insgesamt 14 Politikfeldern. Dabei geht es allerdings weniger um die Bekämpfung des Klimawandels, sondern eher um die Anpassung an dessen Folgen. So kündigte Lydie Polfer 2023 unter anderem die Ausarbeitung eines kommunalen Hochwassermanagementplans an. Wie weit dieses Projekt inzwischen fortgeschritten ist, das in der ersten Hälfte der Mandatsperiode kaum öffentlich Thema war, bleibt unklar: Auf Anfrage des Tageblatt bei der Stadt Luxemburg gab es bis Redaktionsschluss keine Informationen dazu. Der in der Schöffenratserklärung angekündigte Klimaplan soll hingegen bis Ende 2026 fertiggestellt sein, wie Mehrheitsrätin Angélique Bartolini (CSV) in einer Ratssitzung im September 2025 ankündigte.