Valentiny vs. Gemeinde Schengen

Schengen soll zahlen: Bezirksgericht fällt Urteil im Streit zwischen Gemeinde und Architektenbüro

Nach Vertragskündigung vor drei Jahren: Der Rechtsstreit mit dem Architektenbüro endet vorerst mit einer Niederlage für die Gemeinde. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Architekten François und Anna Valentiny im Februar 2024 portraitiert, bekannt für innovative Architektur und Design

Die Architekten François und Anna Valentiny im Februar 2024 Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Der Streit zwischen der Gemeinde Schengen und dem Architektenbüro „Valentiny hvp architects“ hat eine neue Wendung genommen. Das Bezirksgericht verurteilte die Gemeinde am 9. Januar 2026 zu einem Schadenersatz von rund 180.000 Euro. Hintergrund ist die einseitige Vertragskündigung durch den Gemeinderat im Jahr 2023.

Im Dezember 2022 hatte das Büro „Valentiny hvp architects“ von der Gemeinde den Auftrag erhalten, beim kommunalen Großprojekt mitzuhelfen. Konkret ging es um den Teilbebauungsplan (PAP) für den Schulcampus, die Sporthalle sowie die Feuerwehrkaserne. Am 4. Mai 2023 erklärte Bürgermeister Michel Gloden schließlich, dass eine Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro aufgrund unterschiedlicher Ansichten nicht mehr möglich sei. Im November 2023 kündigte die Gemeinde die Verträge.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren