Gesellschaft
„Sans-papiers“: In der Grauzone gestrandet
Wenn das Leben aus den Fugen gerät, alles still steht und offizielle Papiere für vieles notwendig sind, geht für Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung nichts mehr. Ihr Leben in der Grauzone steht und fällt mit Normalität und vor allem Unauffälligkeit.
Mutter und Kind ohne Aufenthaltsgenehmigung: Laurence Hever und Praktikant Paolo Zahlen von der ASTI geben Bons für ein „Office social“ aus Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Serena✭ (25) und ihr vierjähriger Sohn haben eine Odyssee hinter sich. Seit zwei Jahren leben sie, ihr Mann und ihr Sohn ohne Aufenthaltsgenehmigung in Luxemburg. Es ist das zweite Mal, dass sie von Albanien, von wo sie stammen, den Weg nach Luxemburg zurückgelegt haben. 2014 reisen sie und ihr Mann das erste Mal ins Land ein und beantragen Asyl.