179 mal „excellent“

Rund 2.900 Schüler in Luxemburg schaffen ihren Abschluss

Die Ergebnisse der „Premières-Examen“ liegen vor: 74 Prozent der 3.925 Kandidaten bestanden ihre Abschlussprüfungen. Damit fällt die Erfolgsquote etwas höher aus als im Vorjahr.

Junge Menschen feiern erfolgreich bestandene Premières-Examen 2024, stolz und glücklich nach Prüfungserfolg

2.900 junge Menschen haben ihr „Premières-Examen“ in diesem Jahr auf Anhieb erfolgreich bestanden Foto: Editpress/Julien Garroy

Es ist jedes Jahr ein aufregender Moment für Luxemburgs Schüler: Die Resultate der „Premières-Examen“ stehen fest. Insgesamt traten in diesem Jahr 3.925 Kandidaten zu den Abiturprüfungen an. 74 Prozent – das macht rund 2.900 junge Menschen – haben sie erfolgreich bestanden, wie das Bildungsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2025 (73 Prozent) ist die Erfolgsquote somit um einen Prozentpunkt gestiegen.

Durchfallquote von neun Prozent

Insgesamt 652 Schüler müssen im September eine oder mehrere Nachprüfungen („épreuves d’ajournement“) absolvieren – das ergibt 17 Prozent gegenüber 16 Prozent im Vorjahr. Die Durchfallquote ist im Vergleich zu 2025 um einen Prozentpunkt gesunken und liegt in diesem Jahr bei neun Prozent.

179 Abiturienten schlossen ihre Prüfungen mit der Auszeichnung „excellent“ ab. Das entspricht einem Gesamtdurchschnitt von mindestens 52 Punkten sowie sechs Prozent der erfolgreichen Absolventen. Davon entfielen 144 auf das „Enseignement secondaire classique“ und 35 auf das „Enseignement secondaire général“. Im Vorjahr erhielten 108 Schüler ein „excellent“, verteilt auf 98 im „Classique“ und zehn im „Général“.

Unterschiede zwischen den Bildungsgängen

Je nach Bildungsgang fallen die Erfolgsquoten unterschiedlich aus. Im „Classique“ bestanden in diesem Jahr 82 Prozent ihr Examen, gegenüber 83 Prozent im Vorjahr. Zwölf Prozent der Abiturienten erhielten ein „Ajournement“, 2025 waren es elf Prozent. Die Durchfallquote blieb mit sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im „Général“ schlossen 68 Prozent der Prüfungsteilnehmer mit Erfolg ab, 20 Prozent erhielten ein „Ajournement“ und zwölf Prozent fielen durch. Im Vorjahr lagen die Werte bei 66, 21 und 13 Prozent.

Die insgesamt 3.925 Kandidaten unterteilten sich in 2.209 Mädchen und 1.716 Jungen. Der geschlechtsspezifische Vergleich zeigt laut Ministerium, dass junge Frauen im „Classique“ mit 83 Prozent bessere Ergebnisse erzielten als junge Männer (80 Prozent). Im „Général“ lagen dagegen die jungen Männer mit 71 Prozent vor den jungen Frauen (66 Prozent). (les)

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