Konzept ging nicht auf

„Résidence Le Parc Laval“ in Esch: Die Seniorenresidenz, die nie eine war

Die „Résidence Le Parc Laval“ in Esch ist keine Seniorenresidenz mehr – und war es laut „Conseil syndical“ nie wirklich. Ein Blick auf ein Konzept, das nicht aufging.

Résidence Le Parc Laval Seniorenresidenz an der place des Sacrifiés 1940-1945 in Esch mit historischer Fassade

Die „Résidence Le Parc Laval“ an der place des Sacrifiés 1940-1945 in Esch wurde Jahrzehntelang als Seniorenresidenz wahrgenommen Foto: Editpress/Alain Rischard

Wer an die „Résidence Le Parc Laval“ gegenüber der „Escher Schwemm“ denkt, verbindet diese mit einer Seniorenresidenz. Mittlerweile leben dort jedoch Menschen jedes Alters: 27- und 93-Jährige begegnen sich im Hausflur. Warum sich das ursprüngliche Konzept als wenig stimmig erwies, erklärt der „Conseil syndical“ des Wohngebäudes.

Als die Résidence 1997 bezugsfertig war, wurde sie als Seniorenresidenz mit einer Form des betreuten Wohnens konzipiert. „Die Stadt Esch händigte damals eine Broschüre aus, in der das Format der ‚vie assistée‘ beworben wurde“, so Jean-Claude Thiltges, Präsident des „Conseil syndical“. Das Konzept wirkte zunächst durchdacht: Ein Restaurant versorgte die 67 Wohneinheiten des Hauses, ein Friseursalon kümmerte sich um die Bewohnerinnen und Bewohner und eine Krankenschwester stand im Notfall bereit. In der praktischen Umsetzung zeigten sich jedoch bald Schwächen.

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