Luxemburg
Polizei rückt 40-mal in der Nacht zum Samstag wegen Schlägereien, Streitigkeiten und Ruhestörung aus
40-mal musste die Polizei in der Nacht zum Samstag wegen Schlägereien, Streitigkeiten und Nachtlärm im Großherzogtum ausrücken.
Symbolbild: Editpress/Julien Garroy
Ruhestörungen, Auseinandersetzungen und Belästigungen, die zum Passagearrest führten: Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, mussten die Beamten in der Nacht zum Samstag rund 40-mal einschreiten. In den Fällen, bei denen die Nachtruhe nicht eingehalten wurde, handelte es sich meistens um private Partys, Nachbarn, die zu laut waren oder zu laute Musik, die aus Lokalen oder von Veranstaltungen kam. Beim Eintreffen der Beamten zeigten sowohl die Privatpersonen als auch die Veranstalter Verständnis, in manchen Fällen konnte bereits kein Lärm mehr festgestellt werden, als die Polizisten vor Ort ankamen.
Neben den Ruhestörungen meldete die Polizei auch diverse Auseinandersetzungen. Diese schienen jedoch beim Eintreffen der Beamten bereits vorbei zu sein. Wie sich anschließend herausstellte, handelte es sich lediglich um verbale Auseinandersetzungen und keine der implizierten Personen wollte Anzeige erstatten oder auf polizeiliche Hilfe zurückgreifen.
Anders sah die Situation jedoch im Bahnhofsviertel aus: Am frühen Samstagmorgen belästigte ein alkoholisierter Mann Passanten am Hauptbahnhof. Der Mann zeigte sich auch unkooperativ, als die Polizisten eintrafen und ihn aufforderten, den Platz zu verlassen. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin mit in den Passagearrest, da er die öffentliche Ordnung störte und eine Gefahr für sich und andere darstellte.