Erstes Halbjahr 2026

Polizei nimmt 148 mutmaßliche Dealer fest

Bei einer großangelegten Kontrolle im hauptstädtischen Bahnhofsviertel hat die Polizei acht mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Damit steigt die Zahl der Festnahmen im ersten Halbjahr 2026 auf 148.

Die Luxemburger Polizei hat im Juni 35 mutmaßliche Drogendealer festgenommen – vorwiegend in der Hauptstadt

Die Luxemburger Polizei hat im Juni 35 mutmaßliche Drogendealer festgenommen – vorwiegend in der Hauptstadt Foto: Editpress/Julien Garroy

Bei einer großangelegten Drogenrazzia im Bahnhofsviertel in Luxemburg-Stadt haben die großherzogliche Polizei und die Zoll- und Verbrauchsteuerbehörde (ADA) acht mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Wie aus dem aktuellen Polizeibulletin hervorgeht, fanden die Kontrollen am 29. und 30. Juni statt. Die Tatverdächtigen wurden einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

35 Festnahmen im Juni

Mit den acht Festnahmen stieg die Zahl der mutmaßlichen Drogendealer, die im Juni festgenommen wurden, auf 35. Laut Polizei entspricht das der höchsten Zahl an drogenbezogenen Festnahmen im Jahr 2026.

Zwischen Januar und Ende Juni 2026 nahm die Polizei insgesamt 148 mutmaßliche Dealer fest – 131 davon wurden auf frischer Tat ertappt, die übrigen 17 aufgrund eines Vorführungsbefehls festgenommen. Im Jahr 2025 nahm die Polizei insgesamt 216 mutmaßliche Dealer fest. Der Großteil der Festnahmen entfiel in beiden Jahren auf Luxemburg-Stadt.

Verstärkte Kontrollen

Um die Drogenkriminalität wirksamer zu bekämpfen, hat die Polizei nach eigenen Angaben ihre Präsenz an strategischen Orten verstärkt und an besonders vom Drogenhandel betroffenen Bereichen gezielte Maßnahmen zur Abschreckung ergriffen. Zudem intensivierte die Behörde ihre Kontrollen gegen den Drogenhandel und verlängerte die Öffnungszeiten mehrerer Dienststellen. (les)

1 Kommentare
Dunord Hagar 15.07.202615:10 Uhr

Das Problem liegt an der Größe resp. "Kleine" des Landes. Viele von den unehrlichen Gestalten kommen aus dem nahen Ausland, verrichten ihre ekelhafte "Notdurft" und verschwinden dann wieder über die Grenze. Dank auch dem gratis, unkontrolliertem öffentlichen Transport. Mittlerweile ist das Land wie Schweizer Käse, jeder kann gusto kommen und gehen wann er will. Wetten, dass wenn jetzt in den Ferien fast keine Züge verkehren, die Zahl der ertappten Dealer zurückgeht. Mit Dope gefüllten Rucksack den Bus zu nehmen ist denen zu riskant und unbequem. Im Prinzip gibt es nur eine kohärente Lösung, am besten nicht reinlassen... und wenn erwischt : "Dehors!"

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