Mehrere Häuser evakuiert

Polizei findet nach Unfall vermeintliche Granate in Ötringen

Eine Frau ist mit ihrem Auto gegen einen Pfosten gestoßen – dann fanden Polizeibeamte im Unfallwagen eine vermeintliche Granate. Mehrere Häuser in der Umgebung wurden evakuiert.

Polizeibeamte entdecken realistisch aussehende Granate bei Einsatz zur öffentlichen Sicherheit

Polizeibeamte entdeckten eine „echt aussehende Granate“ Foto: Editpress/Isabella Finzi

Eine Autofahrerin ist am Dienstag kurz vor 17 Uhr in Ötringen gegen einen Pfosten geprallt. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen und Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wie die Polizei meldet. Die Polizei sperrte die montée d’Oetrange und die Umgebung nach der Überprüfung des Unfallwagens sofort ab – wegen einer vermeintlichen Granate.

Denn: Die Polizeibeamten entdeckten eine „echt aussehende Granate“ und drei Kanister mit unbekannten Flüssigkeiten im Fahrzeuginneren. Die Einsatzkräfte errichteten deswegen umgehend einen Sicherheitsperimeter. Anwohner mehrerer Häuser in der direkten Umgebung mussten evakuiert werden. Auch der Zugverkehr wurde kurzzeitig lahmgelegt.

Die Spezialeinheit der Polizei und der Minenräumdienst der Armee rückten anschließend an. Die Experten untersuchten die Fundstücke vor Ort. Gegen 19.00 Uhr gab es schließlich Entwarnung und alle Bewohner konnten in ihre Häuser zurück. (dr)

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