Luxemburg
Okaju ruft Kinder und Jugendliche auf, sich mitzuteilen
Was in ihren Augen gut läuft und wo Veränderungen nötig sind – unter anderem das können junge Menschen bis 18 Jahre dem „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ (OKAJU) bis Oktober mitteilen. Ihre Erfahrungen fließen in den diesjährigen Jahresbericht vom Okaju ein.
Der „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht über die Lage von Kindern und Jugendlichen in Luxemburg und zu seinen eigenen Aktivitäten Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
„In der Haut der Kinder und Jugendlichen“ wird der Titel des Jahresberichts vom „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ (Okaju) in diesem Jahr lauten. Das Dokument wird aktuell ausgearbeitet und soll Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen. Deshalb ruft der Okaju aktuell auf seiner Webseite junge Menschen bis 18 Jahre dazu auf, eigene Beiträge einzureichen. Sie können diese allein oder zusammen mit anderen erstellen – auch Beiträge aus Jugendhäusern, Schulen oder von Sportvereinen sind erwünscht. Eingereicht werden können Texte (etwa Erfahrungsberichte, Briefe oder Gedichte), Fotos, Zeichnungen, Collagen oder Fotomontagen und Audioaufnahmen sowie Videos von maximal fünf Minuten. Themen sind: Was Kinder und Jugendliche beunruhigt, was sie glücklich macht oder was sie ungerecht finden.
Außerdem können die jungen Menschen mitteilen, ob Kinderrechte ihrer Meinung nach in Luxemburg beachtet werden, und ihre Ideen sowie Lösungsvorschläge mitteilen. Einige Beiträge werden im Jahresbericht veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 9. Oktober. Der „Ombudsman“ für Kinder und Jugendliche, Charles Schmit, wird das Dokument am 16. November der Politik vorstellen. Weitere Informationen und das Teilnahmeformular gibt es unter okaju.lu in der Rubrik „Aufruf zur Teilnahme“. (sas)