Hohes Venn

„Ökologische Vollkatastrophe“ – Moor-Forscher über den Brand in Belgien

Der Brand im Hohen Venn setzt große Mengen Kohlenstoff frei. Dennoch ist das nicht das größte Problem. Das erklärt ein Moorkundler. Und warum das Feuchtgebiet sich kaum regenerieren kann.

Auch Feuerwehrleute aus Luxemburg waren im Hohen Venn in Ostbelgien im Einsatz

Auch Feuerwehrleute aus Luxemburg waren im Hohen Venn in Ostbelgien im Einsatz Foto: CGDIS

Die anhaltende Hitze und Dürre der vergangenen Wochen haben unter anderem in Belgien und Deutschland zu Waldbränden geführt. Insbesondere der Moorbrand im Hohen Venn ist akut, vor allem weil am Sonntag der teils dichte Rauch auch Luxemburg erreicht hat. Ein solcher Großflächenbrand stellt auch die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen; am Kampf gegen die Flammen hatten sich ebenfalls luxemburgische Teams beteiligt.

„Das Problem ist, dass die Glut tief im Boden liegt“, so Jan Niebelschütz, „Chef de département“ der „Conduite opérationnelle“ des CGDIS. Daher ist es schwer, die Brandherde zu erreichen. Dementsprechend müssen diese länger und regelmäßiger gekühlt und gewässert werden. „Das kann schon mehrere Wochen dauern.“

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