„MedSafetyWeek“ 

Nebenwirkungen von Medikamenten melden

Weltweit erinnern Arzneimittelbehörden in der gemeinsamen Kampagne #MedSafetyWeek daran, wie wichtig es ist, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu melden. Die Kampagne #MedSafetyWeek findet in diesem Jahr vom 6. bis 12. November statt.

Die Kampagne #MedSafetyWeek findet in diesem Jahr vom 6. bis 12. November statt

Die Kampagne #MedSafetyWeek findet in diesem Jahr vom 6. bis 12. November statt Foto: Isabella Finzi/Editpress-Archiv

Bereits zum achten Mal in Folge wird vom 6. bis 12. November die Kampagne #MedSafetyWeek organisiert. Diese von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte weltweite Kampagne soll die breite Öffentlichkeit für die Sicherheit und den richtigen Gebrauch von Medikamenten sensibilisieren.

„Arzneimittel können bei Patientinnen und Patienten außer der erwünschten therapeutischen Wirkung auch Nebenwirkungen hervorrufen. Zum Zeitpunkt der Zulassung können die Kenntnisse darüber nicht vollständig sein, da das Arzneimittel in den klinischen Prüfungen nur an einer begrenzten Anzahl von Personen getestet wurde. Seltene und vor allem sehr seltene unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der Arzneimittelanwendung können erst erkannt werden, wenn sehr viele Menschen das Arzneimittel eingenommen haben. Dies ist üblicherweise erst nach der Zulassung der Fall“, schreibt das Paul-Ehrlich-Institut, das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, dazu.

Wie im vergangenen Jahr wird die Ausgabe 2023 der #Medsafetyweek erneut die Apotheker Luxemburgs als Botschafter für Arzneimittelsicherheit einbeziehen. In den Apotheken wird es Kommunikationsmaterial geben, um die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Nicht nur die Patienten, sondern auch die Angehörigen der Gesundheitsberufe werden ermutigt, sich aktiv an der Arzneimittelsicherheit zu beteiligen, indem sie jede unerwünschte Wirkung im Zusammenhang mit der Einnahme eines Arzneimittels melden.

Jede Meldung ermöglicht es, mehr Informationen über die Verwendung von Arzneimitteln zu sammeln. Wenn also ein neues Risiko durch die Einnahme eines Arzneimittels auftritt, können die Behörden beschließen, die Verwendung des Arzneimittels anzupassen, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

Für weitere Informationen zur Meldung von Nebenwirkungen sollen sich alle Patienten an ihren Apotheker oder Hausarzt wenden. Mehr Informationen über die Arbeit der Gesundheitsbehörde im Bereich der Pharmakovigilanz sind unter www.sante.lu/dpm verfügbar. (AH)

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