Sonne oder Grau?

Nebel entscheidet noch bis Mittwoch das Wetter in Luxemburg

Während der Mittelmeerraum derzeit von schweren Unwettern mit außergewöhnlichen Regenmengen betroffen ist, zeigt sich das Wetter in Luxemburg vergleichsweise unspektakulär. Hochdruck, Nebel und eine allmählich näherrückende Atlantikdynamik sorgen für einen wechselhaften, aber insgesamt ruhigen Wochenverlauf.

Wo sich die Nebelfelder auflösen, lässt sich nur schwer vorhersagen

Wo sich die Nebelfelder auflösen, lässt sich nur schwer vorhersagen Foto: Editpress/Guido Romaschewsky

Zum Wochenbeginn liegt Luxemburg weiterhin zwischen zwei dominierenden Druckgebieten: einem ausgedehnten Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik und einem kräftigen Hochdruckgebiet über Osteuropa. Diese Konstellation hält milde Luftmassen über Mitteleuropa und verhindert größere Wetterumschwünge. Niederschläge bleiben selten, die Temperaturen bewegen sich für die Jahreszeit auf vergleichsweise mildem Niveau.

Was die Prognosen derzeit jedoch erschwert, ist ein altbekanntes Winterphänomen: der Nebel. Ob und wie schnell sich Hochnebelfelder auflösen, lässt sich nur schwer vorhersagen – und genau das entscheidet lokal über Sonne, Tristesse und Temperatur. Während an einzelnen Orten kaum mehr als ein oder zwei Grad erreicht werden, kann es dort, wo sich der Nebel lichtet, deutlich milder werden. Unterschiede von mehreren Grad auf kurzer Distanz sind daher keine Ausnahme.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren