Luxemburg-Stadt
Nach Vorwürfen gegen CASA: DP und CSV sehen vorerst keinen Handlungsbedarf
Die Vereinigung ist Teil des sozialen Lebens in der Hauptstadt und hat eine Konvention mit der Gemeinde Luxemburg: das „Centre d’appui social et associatif“ (CASA). Anfang des Jahres wurden Vorwürfe gegen CASA laut, die am Montag in der Sitzung des hauptstädtischen Gemeinderats Thema waren.
In einem Gebäude der Gemeinde Luxemburg in Clausen hat das „Centre d’appui social et associatif“ (CASA) seinen Sitz Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Das „Centre d’appui social et associatif“ geriet Anfang des Jahres in die Schlagzeilen, weil Angestellten in temporären Beschäftigungsverhältnissen kurzfristig gekündigt wurde und sie ohne Arbeitslosengeld auskommen mussten. Zudem gab es Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung von Arbeitsstunden und Urlaubstagen. In Gesprächen mit dem Tageblatt warfen ehemalige Beschäftigte dem gemeinnützigen Verein – der Zugezogene bei ihrer Integration unterstützen soll – außerdem vor, verschiedene Kurse nur zum Schein anzubieten, um finanzielle Zuschüsse zu kassieren. Diese Vorwürfe wies der Präsident des Vereins zurück.