Nordstad

Klarer Auftrag an die Regierung: Fusionsprojekt erreicht nächste Etappe

Die geplante Fusion der Gemeinden Diekirch, Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren macht weitere Fortschritte. Nach monatelangen Sondierungsgesprächen zeigen sich die vier Gemeindeväter optimistisch. Am Montag wurde die nächste Etappe des Fusionsprojekts eingeläutet.

Deutliches Votum in Ettelbrück für Nordstad-Projekt, zeigt Bürgerbeteiligung und zukünftige Entwicklungsarbeit

Das Votum in Ettelbrück fiel deutlich aus, es wartet aber noch Arbeit auf dem Weg zur konkreten „Nordstad“ Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Vor sieben Jahren begannen die damaligen Gemeindeväter aus Diekirch, Ettelbrück, Bettendorf, Erpeldingen/Sauer und Schieren mit den Sondierungsgesprächen zwecks eventueller Fusion. Inzwischen hat Bettendorf das Handtuch geworfen, und während man in Ettelbrück, Diekirch und Schieren ohne größere Diskussionen an dem Fusionsgedanken festhielt, gab es in Erpeldingen/Sauer viel Hin und Her. Eine Pattsituation bei der Abstimmung zum Verbleib in den Sondierungsgesprächen zog sogar ein Referendum in dieser Gemeinde nach sich.

Nach diesen Startschwierigkeiten sei man aber nun in den vergangenen Monaten gut vorangekommen, obschon noch viele Fragen offenstünden, so die Fusionskandidaten heute. Vor allem in Sachen finanzieller und personeller Unterstützung durch die verschiedensten Ministerien sei noch so manches unklar.

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