Dem Alltag eine Sprache geben

Mit Pol Greisch stirbt ein leiser Gigant des luxemburgischen Theaters

Pol Greisch gilt als prägende Figur des luxemburgischen Nachkriegstheaters. Er gab dem Alltag eine Sprache, in der plötzlich die großen Fragen des Lebens hörbar wurden. Leicht und unerbittlich. Ein Nachruf.

Porträt von Pol Greisch, Schriftsteller und Sprachkünstler, bekannt für feinen Humor, verstorben im Alter von 95 Jahren

Pol Greisch, ein Mann der geschliffenen Sprache und des feinen Humors, ist diese Woche im Alter von 95 Jahren gestorben Foto: Editpress-Archiv

Pol Greisch ist tot. Der Luxemburger Schriftsteller und Schauspieler ist diese Woche im Alter von 95 Jahren gestorben. „Was für eine traurige Nachricht“, steht auf der Facebookseite des „Théâtre national du Luxembourg“ (TNL), wo Greisch über Jahre ein gern gesehener Gast und Freund war. Der Regisseur und Theaterleiter Frank Hoffmann würdigte ihn dort als außergewöhnlichen Autor, der neben Erzählungen eine unverwechselbare Theatersprache gefunden habe. Vor allem aber verliere man einen humorvollen Menschen, einen Kollegen, einen Freund.

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