Prozess fortgesetzt

Messerstecherei in Esch: „Ich wollte ihn nur verprügeln“

Bei einer Schlägerei in Esch wurde einem Mann im Juli 2018 ein Messer in den Rücken gerammt. Im Juli 2020, rund zwei Jahre nach der Tat, stand der mutmaßliche Täter vor Gericht – doch der Prozess musste nach nur drei Sitzungen spontan vertagt werden: Der Hauptzeuge war nämlich in Ohnmacht gefallen.

Messerstecherei in Esch: „Ich wollte ihn nur verprügeln“

Symbolfoto: Editpress/Didier Sylvestre

Gestern nun wurde der Prozess mit dem Hauptzeugen Paolo B. (27) fortgesetzt. Dieser war über Video zugeschaltet. Zuerst schilderte er das Tatgeschehen: So soll es am 15. Juli 2018 kurz vor 17 Uhr zwei aufeinanderfolgende Schlägereien in Esch gegeben haben – und zwar vor einer Gaststätte an der Kreuzung zwischen Avenue de la Gare und der rue Ferdinand Nothomb. Bei der zweiten Schlägerei soll ein Mann schwer verletzt worden sein. Paolo B. gab gestern nun vor Gericht an, den Messerstecher beobachtet zu haben, als dieser dem Opfer das Messer mit voller Wucht in den Rücken rammte. B. ist sich eigenen Aussagen zufolge sicher, dass Gilson V. der Täter ist.

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