In der Abtei Neumünster

Mensch und Maschine, oder: Wem gehört die Zukunft?

Ein Diskussionsabend über KI, Ethik und die Frage, wie der Mensch im digitalen Zeitalter die Kontrolle behalten kann.

Katja Rausch, Gründerin von The House of Ethics, führt engagiert durch den Abend einer Ethik-Veranstaltung

Katja Rausch, Gründerin und Direktorin von The House of Ethics, führt durch den Abend Foto: IPW

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. In Programmen wie ChatGPT, in sozialen Medien, in Anwendungen, die Texte, Bilder und Stimmen erzeugen. Doch wer behält in dieser neuen digitalen Wirklichkeit die Kontrolle: der Mensch oder die Maschine? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Diskussionsabend „De Mënsch an d’Maschinn. Den Ëmgang mat der KI am digitalen Zäitalter“, zu dem das „Institut Pierre Werner“ gemeinsam mit The House of Ethics am 15. April um 19 Uhr in die Abtei Neumünster einlädt.

Durch den Abend führt Katja Rausch, Gründerin und Direktorin von The House of Ethics, die sich auf Ethik im Zusammenhang mit neuen Technologien spezialisiert hat. Mit ihr diskutieren Marie-Anne Werner, Ehrendirektorin des „Lycée Robert Schuman“, Martine Goergen, Generaldirektorin des „Centre hospitalier“, sowie Architekt François Valentiny.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die angesichts von Deepfakes, Fake News und synthetischen Inhalten immer drängender werden: Wie lassen sich Menschlichkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Werte im digitalen Zeitalter bewahren? Wird Authentizität zum Luxus? Und wem gehört am Ende die Zukunft? Der leistungsfähigsten Maschine, dem geübten Nutzer oder doch dem Menschen mit Empathie, Urteilskraft und sozialer Kompetenz?

Die Veranstalter kündigen einen offenen und partizipativen Abend an, der ethische, gesellschaftliche und praktische Perspektiven auf den Umgang mit KI zusammenführen soll.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich: an info@ipw.lu oder telefonisch unter 49 04 43-76. (mago)

2 Kommentare
RCZ 09.04.202619:03 Uhr

Wenn wir den Planeten zerstört haben ist es egal ob einige auf dem Mond oder auf dem Mars weiter vegetieren. Die werden keinen großen Unterschied bemerken.

JJ 09.04.202610:13 Uhr

Hatten wir schon jemals die Kontrolle? Was tun wir jeden morgen,365 Tage im Jahr? Wir sind Homo rapiens,der Unersättliche. Seit wir vom Baum gestiegen sind suchen wir unseren Vorteil.Auch und gerade auf Kosten anderer Lebewesen. Unser Gehirn hat sich entwickelt,aber zu langsam. Einige Genies haben unser Leben wesentlich verbessert,aber die meisten von uns können damit nicht umgehen. So geben wir unserem Drang nach Mehr nach und schlagen uns die Köpfe ein. Ob K I das ändern kann ist mehr als fraglich,denn wenn wir jetzt das Denken auch anderen überlassen,wird's happig.

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