Google Data center Bissen
Méco kritisiert Energieeffizienz: Hat Luxemburg sich „über den Tisch ziehen lassen“?
Das „Mouvement écologique“ kritisiert die schlechte Energieeffizienz des Projekts und warnt vor zu laschen Genehmigungen Luxemburgs. Neue EU-Pläne für ein Energielabel könnten die Debatte weiter anheizen.
Das „Méco“ wirft Google und dem Staat Intransparenz vor Symbolfoto: dpa/Jan Woitas
Der Kampf des „Mouvement écologique“ (Méco) gegen die Errichtung eines Google-Rechenzentrums in Bissen geht weiter. Nachdem das Méco vor dem Fristende zur öffentlichen Konsultation vergangenen Freitag einen 30 Seiten starken Einspruch eingelegt hatte, bringen die Umweltaktivisten am Donnerstag aufgrund neuer Entwicklungen auf EU-Ebene weitere Argumente hervor. Die Europäische Kommission plant, eine Art Energielabel für Datenzentren einzuführen.
Demnach sollen sie anhand zweier Kriterien evaluiert werden: ihrer Stromverbrauchseffizienz und ihrer Wasserverbrauchseffizienz. Das berichtete Paperjam am Donnerstag. Das Rechenzentrum in Bissen soll laut „Méco“ dabei nicht sonderlich gut abschneiden, geht aus einer Pressemitteilung desselben Tages hervor.