47. Filmfestival Max Ophüls
Luxemburger Fränz Hausemer erhält Preis für seine Doku „Terre rouge – topographie du poète“
Das 47. Filmfestival Max Ophüls in Saarbrücken ist vorbei, doch mindestens eine Erinnerung bleibt: Fränz Hausemer erhält den Preis der Filmkritik für „Terre rouge – topographie du poète“. Eine Ehre für den Luxemburger Regisseur, den Künstler Gast Rollinger – und für die Escher „Hiehl“.
Wurde am Wochenende beim 47. Festival Max Ophüls ausgezeichnet: Fränz Hausemer auf dem „Kazebierg“ in Esch Foto: Editpress/Alain Rischard
Der Luxemburger Regisseur und Musiker Fränz Hausemer wurde am Wochenende für seine Doku „Terre rouge – topographie du poète“ (Jucam/CNA) über den Künstler Gaston Rollinger (1946-2024) ausgezeichnet: Hausemer erhielt beim 47. Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken den Preis der Filmkritik für die beste Doku. In dem Film begleitet Hausemer den Poeten und Filmemacher Rollinger durch seine Welt und sein Viertel – die Escher „Hiehl“. „In einer Landschaft aus Bäumen, Hügeln, Mauern und Rost wohnt ein Mann der Worte. Sein ganzes Leben hat er in dieser Region verbracht, wo der Klang des Dialekts verzaubert wie die Märchen der Kindheit. Dieses Filmporträt schenkt uns die Begegnung mit einem außergewöhnlichen Menschen, der sich die Welt in Poesie und Humor übersetzt hat“, beschreibt die Jury den Film und seine Besonderheit. „Seine Gedanken, vertonten Gedichte und Kurzfilme werden in einen verspielten, makellos geschnitzten Rahmen gestellt. Ein filmisches Denkmal über Vergänglichkeit und Lebenskunst, das tief berührt.“ Das Tageblatt berichtete im März 2025 über den Film; unser Kollege Jérôme Netgen hob dabei vor allem die einfachen, doch kraftvollen Bilder hervor. Eine weitere Berichterstattung zum Festival und Fränz Hausemer im Tageblatt soll zeitnah folgen.