Script teilt mit

Luxemburger Autorin Nora Wagener gewinnt 4. Ausgabe des „Kanner- a Jugendliteraturpräis“

Die Schriftstellerin Nora Wagener gewann die Jury des „Kanner- a Jugendliteraturpräis 2026“ mit einem Tiergedicht für sich. Was es mit dem Preis vom Script auf sich hat und wann er vergeben wird.

Überzeugt mit Texten für Erwachsene und Kinder: die Luxemburger Autorin Nora Wagener

Überzeugt mit Texten für Erwachsene und Kinder: die Luxemburger Autorin Nora Wagener Foto: Philippe Reuter/revue

2017 erhielt die Schriftstellerin Nora Wagener für ihr Buch „Larven“ den „Prix Servais“, jetzt wird sie mit dem „Kanner- a Jugendliteraturpräis“ ausgezeichnet. Der ist mit 1.500 Euro dotiert und mit einer Publikation verbunden. Wagener, vor allem bekannt für ihre Romane und Kurzgeschichten, überzeugte die Jury mit dem Gedicht „Ech war gëschter am Zoo“.

Das Auswahlgremium bestand aus Luc Weis (Präsident), Luc Belling, Sandra Da Silva Castanheira, Fabienne Gilbertz, Tonia Raus, Elise Schmit und Francine Vanolst. Es hob vier weitere Texte hervor: „Ech kann dat eleng“ von Nathalie Atten, „Meng Liblingssaach“ von Jhemp Hoscheit, „D’Féli an d’Lumi“ von Stéphanie Kieffer sowie „A mengem Apel“ von Marc Weydert.

Der Wettbewerb wird seit 2022 jährlich vom „Service de coordination de la recherche et de l’innovation pédagogiques et technologiques“ (Script) des Bildungsministeriums organisiert. Das Ziel: Literatur auf Luxemburgisch stärken und das entsprechende Textangebot an Schulen fördern.

In dem Sinne wurden 2026 Vorlesegeschichte und -gedichte für Kinder zwischen 6 und 7 Jahren gesucht, die sich für den Unterricht eignen. Der Preis wird am 2. Juli im „Ariston“ in Esch-sur-Alzette verliehen – und das im Rahmen des Finales des „Virliesconcours“ vom Script.

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