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„Le pupille“ von Alicia Rohrwacher: 17 böse Mädchen und der englische Kuchen: 

„Un film maldestramente, liberamente ispirato ad una lettera.“ Dass gerade beim Streamingdienst des Hauses mit der Maus ein bis auf den letzten Millimeter durchexerzierten und von Algorithmen und Markennamen geleiteten Content-Produzenten ein solches Filmjuwel aufzutauchen vermag, grenzt an ein weihnachtliches Wunder.

„Le pupille“ katapultiert sich binnen Minuten in das Herz eines jeden Weihnachtsmuffels und darf mit sehr ruhigem Gewissen in den Kanon der großen Weihnachtsfilme eingenommen werden

„Le pupille“ katapultiert sich binnen Minuten in das Herz eines jeden Weihnachtsmuffels und darf mit sehr ruhigem Gewissen in den Kanon der großen Weihnachtsfilme eingenommen werden

Ein mittellanges Filmprojekt, welches plötzlich wie ein verschmitzt grinsendes trojanisches Pferd im immergleichen Disney-Prinzessinnen-Sumpf steht. Das maldestramente – zu Deutsch: holprig oder unbeholfen – klingt wie eine Ansage. Alice Rohrwacher und ein ganzer Haufen kleiner Kinder drehen dem Maus-Algorithmus eine lange Nase und strecken die Zungen entgegen.

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