Filmdreh

Laiendarsteller aus Mersch erinnern an eine grausame Zeit

In den vergangenen sechs Jahren haben die Merscher Geschichtsfreunde, in enger Zusammenarbeit mit der Merscher Pfadfindergruppe Saint Michel, insgesamt sechs Filme aufgrund von durchgeführten Recherchen zum Zweiten Weltkrieg gedreht. Sie schildern jedes Mal das Schicksal eines auf dem Totendenkmal in Mersch aufgeführten Kriegsopfers. In diesen Tagen laufen die Dreharbeiten zum siebten Film mit dem Titel „D’Ierzenzopp ass gutt“. Wir begleiteten die Laiendarsteller an einem der Drehtage auf „Karelshaff“.

Besprechung vor dem Filmdreh: Regisseur und Kamera- sowie Tonleute kommen aus den Reihen der Pfadfinder, die sich auch um das Catering des insgesamt 40-köpfigen Teams kümmern

Besprechung vor dem Filmdreh: Regisseur und Kamera- sowie Tonleute kommen aus den Reihen der Pfadfinder, die sich auch um das Catering des insgesamt 40-köpfigen Teams kümmern Foto: Editpress/Roger Infalt

August 1943: Ein Geschwader von amerikanischen Boeing-B-17-Bombern, auch noch unter der Bezeichnung „Fliegende Festung“ bekannt, war gerade über der Südeifel auf etwa 8.400 Metern Höhe unterwegs. Ihre Aufgabe bestand darin, strategisch wichtige Ziele in Deutschland zu bombardieren. Wegen Treibstoffmangels mussten ihre Begleitflugzeuge über der Südeifel abdrehen und nur wenige Minuten später wurden die Bomber von unzähligen deutschen Jagdflugzeugen des Typs Messerschmitt Bf 109 angegriffen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Verkehrsunfälle

29 Menschen sind 2025 auf den Straßen Luxemburgs gestorben

Obersauer-Stausee

Polizei erwartet großen Besucherandrang: Diese Regeln gelten