Rendez-vous aux jardins

Kunst und Natur im Pfaffenthal

Gartenbau kann zur Kunst werden, aber Kunst kann auch im Garten stattfinden. Die „Canopée asbl“ verbindet am kommenden Wochenende bei der Aktion „Rendez-vous aux jardins“ Kunst und Natur.

Der Sitz der Vereinigung „Canopée asbl“ befindet sich seit März 2019 im Pfaffenthal

Der Sitz der Vereinigung „Canopée asbl“ befindet sich seit März 2019 im Pfaffenthal Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Der Garten hinter dem alten Pfarrhaus im Pfaffenthal ist zwar nur zwei bis drei Ar groß und beherbergt keine seltenen Rosen wie andere Gärten, die beim „Rendez-vous aux jardins“ mitmachen: Bei Canopée wird fast ausschließlich Gemüse angebaut. Doch für die Kinder des nahegelegenen Foyers „Atelier Zeralda“ könnte er ein Zaubergarten sein, denn nicht für alle Stadtkinder ist es offensichtlich, woher das Gemüse kommt, das sie täglich essen. „Wir zeigen den Kindern hier, dass Tomaten nicht im Supermarkt wachsen“, erklärt Canopée-Präsidentin Tessy Fritz. Die Kinder erhalten Erklärungen rund um den Garten, und einige haben schon ihr eigenes Gemüse gepflanzt. „Jeden Tag, wenn sie vorbeigehen, können sie es sehen. Ich glaube, die Kinder sind stolz, wenn sie die Pflanze sehen, die sie selber in die Erde gesetzt haben“, sagt François Baldassare, Regisseur und Mitglied von Canopée.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kunstecke

Pierre Huyghe und Germaine Rimbout locken nach Basel und Brüssel