„Sehr wichtiges Instrument“

Kulturministerin gibt Details zur Wiedereinführung des „Congé culturel“ bekannt

Den Job und sein Engagement im Kulturbereich unter einen Hut zu bekommen, ist für Künstler und Ehrenamtliche nicht einfach. Etwas Abhilfe schaffen soll die Wiedereinführung des „Congé culturel“. Dieser erlaubt Betroffenen, sich für ihre kulturelle Tätigkeit freizunehmen, ohne dass sie ihren privaten Urlaub dafür opfern müssen. Kulturministerin Sam Tanson sprach über die Details des Gesetzesprojekts bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Kulturministerin Sam Tanson unterstreicht die Bedeutsamkeit des „Congé culturel“ für all jene, die ihre hauptberufliche Tätigkeit und ihr kulturelles Engagement in Einklang zu bringen versuchen

Kulturministerin Sam Tanson unterstreicht die Bedeutsamkeit des „Congé culturel“ für all jene, die ihre hauptberufliche Tätigkeit und ihr kulturelles Engagement in Einklang zu bringen versuchen Foto: Fabrizio Pizzolante

Unter der Nummer 7948 läuft das Gesetzesprojekt, das Kulturschaffende und Menschen, die sich freiwillig im Kulturbereich engagieren, besonders interessieren dürfte. Denn der Text beinhaltet die gesetzlichen Richtlinien für die geplante Wiedereinführung des sogenannten „Congé culturel“. Dieses sei „ein sehr wichtiges Instrument für Künstler, die noch ein anderes berufliches Standbein haben“, sagte Kulturministerin Sam Tanson während der Pressekonferenz am Donnerstag. Leider sei der „Congé culturel“ 2014 den Sparmaßnahmen des Staates zum Opfer gefallen, als die finanzielle Situation im Großherzogtum „keine ganz gute“ gewesen sei. Mit der Wiedereinführung dieses Hilfsmittels werde eine weitere Maßnahme, die im Kulturentwicklungsplan 2018-2028 festgehalten sei, umgesetzt.

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