Vergessenes Handwerk  

Korbflechter: Mit den Händen schauen

Schon die Anfahrt nach Kollesleuken bei Mettlach (D) versetzt in andere Zeiten. Grün, wenig besiedelt und ruhig ist es dort. In dem Tal, in dem das 170  Einwohner zählende Dorf liegt, gab es früher fünf Mühlen. Am Mühlenplatz liegt das Atelier von Gabriele Jacqué. Die Hobbyflechterin pflegt ein vergessenes Handwerk.

Viele Stunden Arbeit: Die Körbe werden auf Kunsthandwerkermärkten in der Großregion verkauft

Viele Stunden Arbeit: Die Körbe werden auf Kunsthandwerkermärkten in der Großregion verkauft Foto: Editpress/Claude Lenert

Die Szenerie ist ungewöhnlich. Gabriele Jacqué (58) sitzt in ihrer Werkstatt vor der selbst gebauten Werkbank. Auf dem drehbaren Teller der Bank nimmt ein Wäschekorb aus Weide Form an. Die in die Höhe ragenden Weidenäste lassen die spätere Form erahnen. Es wird ein großer Korb. Zwei bis drei Tage dauert es, bis er fertig ist.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

50 Jahre Katastrophe im Pafendall

30. Mai 1976: Die Nacht, in der das „Beim Béinchen“ explodierte