Alain spannt den Bogen

Konzertwoche der Extraklasse: Glanzleistungen in der Philharmonie und in Bettemburg

Sie standen im Mittelpunkt der Konzertwoche: zwei stilistisch und besetzungsmäßig grundverschiedene Aufführungen von den Totenmessen von Gabriel Fauré („Requiem“) und Johannes Brahms („Ein Deutsches Requiem“). Wie gut auch eine Aufführung von einem nicht professionellen Ensemble sein kann, das bewies das „Ensemble Vocal du Luxembourg“ mit seiner Brahms-Interpretation in Bettemburg.

Kazuki Yamada führte die Musiker des Luxembourg Philharmonic zu einer Leistung auf Weltniveau

Kazuki Yamada führte die Musiker des Luxembourg Philharmonic zu einer Leistung auf Weltniveau Foto: Ines Rebelo de Andrade

Wenn alle Musiker des Luxembourg Philharmonic ihrem Dirigenten am Schluss des Konzerts sichtbar begeistert zujubeln, dann will das etwas heißen. Und in der Tat muss man dieses Konzert in die Liste der Top-Konzerte der letzten Jahre aufnehmen. Was das Publikum am letzten Freitag in der Philharmonie an Klangmagie, Raffinesse und musikalischer Schönheit geboten bekam, war Weltklasse. Der japanische Dirigent Kazuki Yamada, Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra und des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, übertraf in seinem dritten Konzert mit dem Luxembourg Philharmonic alle Erwartungen.

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