Max-Ophüls-Festival
Klimawandel und Genderfragen gewinnen – nicht nur an Bedeutung
Seit gestern Abend ist es Gewissheit. Da haben pandemiebedingt in einem Online-Streaming die blauen Herzen neue Besitzer gefunden. 18 Preise in einem Wert von 118.500 Euro sind es dieses Jahr. Wenig überraschend der Publikumspreis für den klimapolitischen Science-Fiction-Streifen „Everything will change“ und der Preis für „Anima – die Kleider meines Vaters“ als bester Dokumentarfilm.
Der mit dem Preis für den besten Spielfilm ausgezeichnete Beitrag „Moneyboys“ beschäftigt sich mit Genderfragen und gesellschaftlichen Tabus. Fei verdient sich als „Moneyboy“ sein Geld und unterstützt seine Familie. Das Geld nimmt sie, von seiner Homosexualität will sie nichts wissen. Foto: Max-Ophüls-Preis
Hinter der Mammutaufgabe des Klimaschutzes geht im aktuellen unaufhörlichen Coronagerausche das Thema Biodiversität unter, obwohl es ein wesentlicher Teil davon ist. So zumindest empfindet es Regisseur Marten Persiel, der einen Film darüber gemacht hat. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, ist an Dokumentarfilme auf Basis wissenschaftlicher Statements und umfassender Studien gewöhnt.