Gemeinsam in die Pedale treten

Jugendhaus Esch ist unterwegs an der Mosel

Beim Ferienlager „VEL‘Inclusif 2026“ legen Jugendliche mit und ohne Mobilitätseinschränkung gemeinsam rund 150 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.

Bis zum Ende der Woche legen die Teilnehmer rund 150 Kilometer zurück

Bis zum Ende der Woche legen die Teilnehmer rund 150 Kilometer zurück Foto: privat

Beim Ferienlager „VEL’Inclusif 2026“ erleben Jugendliche mit und ohne Mobilitätseinschränkung, was gelebte Inklusion bedeutet. Eine Woche lang erkundet die Gruppe vom Jugendhaus Esch/Alzette gemeinsam mit den Erziehern Joyce Turmes und Christophe Laouamer die Moselregion. Ausgangspunkt ist die Jugendherberge in Remerschen.

Bis zum Ende der Woche legen die Teilnehmer rund 150 Kilometer zurück. Allein die Tour nach Grevenmacher und zurück war etwa 60 Kilometer lang. Damit jeder mitfahren kann, kommt speziell angepasstes Material zum Einsatz. Der mobilitätseingeschränkte Leandro bewegt ein Tandem mit den Armen, während Christophe lenkt. Rodrigos Sehbehinderung hält ihn ebenfalls nicht vom Radfahren ab: Er vertraut auf dem Tandem seinem Partner Noah. Verständigung und gegenseitiges Vertrauen geben den Takt vor.

Zum Programm gehören auch der „Erliefnis Baggerweier“ und das Europäische Museum Schengen. „VEL’Inclusif“ zeigt auf ebenso einfache wie überzeugende Weise: Inklusion gelingt, wenn nicht die Einschränkung, sondern die gemeinsame Lösung im Mittelpunkt steht. Jeder fährt in seinem Tempo, doch die Gruppe kommt gemeinsam ans Ziel.

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