Gemeinderat

In Luxemburg-Stadt gibt es über 200 Defibrillatoren – und es könnten noch mehr werden

Sie hängen in Kulturzentren, Sporthallen oder in der Tram und können im Notfall Leben retten: Defibrillatoren. Die Stadt Luxemburg will die Anzahl der nützlichen Helfer erhöhen, wie am Montag im Gemeinderat deutlich wurde.

Defibrillator im Bierger-Center am Knuedler in Luxemburg zur Wiederherstellung des natürlichen Herzrhythmus

Auch im „Bierger-Center“ der Stadt Luxemburg am „Knuedler“ ist ein Gerät zur Wiederherstellung des natürlichen Herzrhythmus installiert Foto: Editpress/Julien Garroy

Mehr als 200 Defibrillatoren gibt es laut Maurice Bauer (CSV) in der Hauptstadt: 136 von der Gemeinde Luxemburg sowie 75 weitere aus der Kampagne „réagis.lu“. Diese Zahlen nannte der Erste Schöffe der Stadt Luxemburg am Montag im Gemeinderat. Oppositionsmitglied François Benoy („déi gréng“) hatte sich zuvor nach der Anzahl der lebensrettenden Geräte in der Hauptstadt erkundigt und darauf hingewiesen, dass sich viele davon in öffentlichen Gebäuden befinden – und daher nicht rund um die Uhr zugänglich sind.

Tatsächlich sind die meisten Defibrillatoren in Kulturzentren, Sporthallen oder Schwimmbädern installiert. Doch auch in den Wagen der Tram sowie in der Touristenattraktion Kasematten gibt es Maurice Bauer zufolge solche medizinischen Geräte. „Diese wurden an Orten angebracht, an denen allgemein viele Leute oder vor allem ältere Personen unterwegs sind“, erklärte der Erste Schöffe. Er räumte ein, dass die Stadt nur an drei Außenstandorten über „Defis“ verfügt: beim kommunalen „Service des Eaux“ und dem „Service Parcs“ sowie am „Haus vun der Natur“ auf Kockelscheuer.

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