Bericht

„Illegale Aktivitäten“? Sanems Bürgermeisterin äußert sich zu Kronospan-Vorwürfen

Das Gerüst von 40 Metern Höhe hätte gar nicht erst errichtet werden dürfen. Kronospan fehlt bisher nämlich die kommunale Baugenehmigung für die Lagerhalle in Sanem.

Das Gerüst von 40 Metern Höhe hätte gar nicht erst errichtet werden dürfen. Kronospan fehlt bisher nämlich die kommunale Baugenehmigung für die Lagerhalle in Sanem. Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Firma Kronospan stand kürzlich in der Kritik, weil das Unternehmen laut Vorwürfen der Bürgerinitiative BIGS „illegal in Betrieb genommene Anlagen“ betreibe (das Tageblatt berichtete). Die Sanemer Bürgermeisterin Simone Asselborn-Bintz (LSAP) hat sich nun am Dienstagmorgen im Interview mit dem Radiosender 100,7 dazu geäußert. Der Hintergrund: Kürzlich musste der Bau einer neuen Kronospan-Industriehalle in Sanem von der Gemeinde gestoppt werden, weil die erforderliche Baugenehmigung fehlte. Die Bürgerinitiative BIGS hatte darüber hinaus Anfang August in einer Pressemitteilung erklärt: Auch eine neue Mitverbrennungsanlage, die sich noch in der Genehmigungsprozedur befinde, sei bereits in Betrieb.

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