Alain spannt den Bogen

Gustavo Gimeno begeistert bei seiner Stippvisite in der Philharmonie

Ein Comeback, das begeisterte, und Comics, die irritierten: So lief die klassische Konzertwoche. Beobachtungen aus den Zuschauerrängen der Philharmonie.

Gustavo Gimeno dirigiert das Toronto Symphony Orchestra live in der Philharmonie bei klassischem Konzert

Gustavo Gimeno war mit dem Toronto Symphony Orchestra zurück in der Philharmonie Foto: Sébastien Grebille

Man sollte vorsichtig sein, wenn man zwei sehr verschiedene Kunstgattungen miteinander vermischt. Leider ging das Konzept bei dem irreführenden Titel „L’Ambiance va être chouette“ bei dem Midi-baroque-Konzert vom vergangenen Dienstag nicht ganz auf. Witzige Cartoons mit an sich doch sehr ernsten und intimistischen Musikstücken zu verbinden, war wohl eher der Versuch des Schweizer Erzlautisten Vincent Flückiger, sich als Musiker und Zeichner darzustellen. Seine Cartoons, die während des Konzerts projektiert wurden, sind nicht schlecht, riefen aber keinen einzigen Lacher im Publikum hervor.

Weniger ist mehr

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