Tageblättchen

Getarnte Tiere und die Hüterin von 60.000 Schätzen

Auf der neuen Kinderseite vom Tageblatt entdecken Kinder in Luxemburg jede Woche Neues. Diese Woche lernst du Tami, die Bibliothekarin, kennen, entdeckst Rätsel, lernst, wie Tiere sich tarnen, und findest im Kinderkalender spannende Veranstaltungen.

Getarnte Tiere und die Hüterin von 60.000 Schätzen

Schön, dass du mit dabei bist!

Getarnte Tiere und die Hüterin von 60.000 Schätzen

Bild: Editpress/Kim Kieffer

Ich bin der Frechdachs – euer neugieriger Begleiter durchs Tageblättchen!

Ich stöbere für euch durch Luxemburg, entdecke spannende Geschichten, sammle lustige Fakten und halte Ausschau nach tollen Veranstaltungen für Kinder. Manchmal stelle ich knifflige Fragen, manchmal bringe ich euch zum Lachen – aber langweilig wird es mit mir nie!

Ab jetzt trefft ihr mich regelmäßig hier auf eurer Kinderseite.

Also: Kommt mit, ich zeige euch, was es alles zu entdecken gibt!

Dürfen wir vorstellen? Tami, die Bibliothekarin und Hüterin von 60.000 Schätzen

von Carole Theisen

Tami, erfahrene Bibliothekarin seit 2015, arbeitet begeistert in ihrer Traumstelle in der Bibliothek

Tami arbeitet seit 2015 als Bibliothekarin. Es ist ihr Traumjob. Foto: Carole Theisen

Wenn du an eine Bibliothek denkst, hast du vielleicht dieses Bild im Kopf: lange Regale mit Hunderten Büchern, Totenstille – und irgendwo sitzt jemand mit strengem Blick und sagt: „Pssst!“

Tami muss darüber lachen. „Ich sage viel öfter ‚Wie kann ich dir helfen?’ als ‚Sei leise’“, erzählt sie. „Eine Bibliothek ist viel mehr als nur Bücher“, sagt Tami. Und sie muss es wissen: Sie arbeitet seit rund zehn Jahren in der Escher Stadtbibliothek.

Kleines Wörter-Lexikon

eBook: Ein digitales Buch, das man auf einem Tablet oder Computer lesen kann.

Medien: Alles, womit man Informationen oder Geschichten erleben kann – Bücher, Filme, Musik und mehr.

Fake News: Falsche Nachrichten, die so tun, als wären sie wahr.

In ihrer Bibliothek gibt es natürlich Bücher – auf Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch und anderen Sprachen. Aber auch Hörfiguren, Manga, Filme, Zeitschriften, CDs und sogar digitale Angebote wie eBooks oder Streaming-Filme. Daneben gibt es Bücher mit besonders großer Schrift oder in einfacher Sprache.

Und das Beste? Die Bibliothek ist kostenlos. „Du darfst stöbern, entdecken, Fragen stellen“, erklärt Tami.

Schatzsuche zwischen den Regalen

In der Escher Bibliothek warten rund 60.000 Medien auf dich – zu allen möglichen Themen: Dinosaurier, Planeten, Fußball usw. Hier findest du korrekte Informationen und keine Fake News. Im Internet steht vieles, aber nicht alles stimmt. In der Bibliothek wird genau geschaut, woher die Informationen kommen.

Tami kümmert sich auch um die Social-Media-Kanäle der Bibliothek. Sie stellt neue Bücher vor, informiert über Workshops und zeigt, was es gerade Spannendes zu entdecken gibt. Auch Schulklassen kommen regelmäßig zu Besuch.

Frau Tami mit Tattoo, das ihre Leidenschaft für ihren Beruf symbolisiert, glückliches Porträt im Büro

Tami liebt ihren Job so sehr, dass sie sich hat tätowieren lassen Foto: Carole Theisen

Wie wird man Bibliothekarin?

Schon mit 16 Jahren wusste Tami, dass sie in einer Bibliothek arbeiten möchte. In ihrer Schulbibliothek spürte sie: Hier bekommt sie alle Antworten auf ihre Fragen – egal zu welchem Thema.

Jeder Mensch soll die Chance haben, Geschichten und neues Wissen zu entdecken. Egal, wie gut man liest, welche Sprache man spricht und wie alt man ist. Das nennt man Inklusion.

Vielleicht wartet dein nächstes Abenteuer ja schon zwischen zwei Buchdeckeln.

Vielfältige Familien lesen gemeinsam bunte Geschichten in der mehrsprachigen Bibliothek für alle Generationen

In der Bibliothek gibt es Geschichten für alle – egal, wie eine Familie aussieht oder welche Sprache man spricht Foto: Carole Theisen


„Verkleeten“ Déieren

vom „Musée national d’histoire naturelle Luxembourg – Naturmusée“

Traditionelles Schwiefméck aus der elsässischen Küche, gebratenes Schweinefleisch mit knuspriger Kruste auf Holzbrett

Schwiefméck Foto: Wikimedia Commons/André Karwath

Wann ee wëll mat Succès op d’Juegd goen oder net wëll gläich gefaange ginn, muss een sech eng afale loossen.

Eng sëllegen Déieren hunn dëst esou gutt gemaach, datt een si nëmmen no laangem Kucken erbléckse kann. Si hunn d’Form an d’Faarf vun hirem Kierper honnertprozenteg un hir Ëmwelt ugepasst. An der Wëssenschaft nennt een esou eng perfekt Tarnung Mimese.

Gespenstschreck-Pflanze mit grünen Blättern, kaum vom Laub zu unterscheiden, natürliche Tarnung im Garten

D‘Gespenstschreck ass vu Blieder bal net ze ënnerscheeden Foto: Wikimedia Commons/Sandilya Theuerkauf

Eng aner Zort vun Tarnung ass Mimikry, dat heescht „maachen, wéi wann“. Dacks sinn et méi schwaach Déieren, déi Mimikry uwenden, well se doduerch manner séier gefriess ginn.

D’Schwiefméck ass esou en dapert Insekt, dat sech mat Hëllef vu Mimikry viru senge Feinde schützt. Hire schwaarz-giele Kierper gläicht nawell zerguttstert enger Harespel, a kee Villchen huet Loscht, sech op der Juegd picken ze loossen. Dobäi huet d’Schwiefméck guer kee Stachel a kann och net picken! Mee den Trick mat der Faarf funktionéiert formidabel.

Vill Déieren si Profi am Verkleeden an am „maache-wéi-wann“! Kenns du der nach e puer? Wa jo, da probéier mol erauszefannen, firwat se dat maachen!

Fatzefësch gut getarnt zwischen grünen Algen am Meeresgrund in klarer Küstenregion

De Fatzefësch tarnt sech geschéckt tëschent den Algen um Mieresgrond Foto: Wikimedia Commons/Wendy Rathey

Musée national d’histoire naturelle Luxembourg – Naturmusée

25, rue Münster

L-2160 Luxembourg

mnhn.public.lu


Kann s du déi „verkleet“ Déieren enttarnen?

E puer Déieren si richteg Meeschtere vum Verkleeden!

Kuck dir all Bild gutt un: Handelt et sech hei ëm Mimese oder ëm Mimikry?

Wann s du alles richteg erausfënns, kriss du um Schluss e Léisungswuert. Vill Spaass beim Rätselen an Entdecken! Hei ass de PDF, fir erofzelueden.


Kinderkalender

Zirkus „Pas bête“

Wann? Donnerstag, 26. Februar, 15.00 Uhr

Wo? Ariston (9, rue Pierre Claude in Esch)

Was? Du bist schon 6 Jahre alt? Du verstehst ein bisschen französisch? Und du hast am Donnerstagnachmittag frei? Auf ins Ariston in Esch: Dort gibt es das Zirkus-Stück „Pas bête“ zu sehen. Wir verraten nur: Es geht um Hunde – und sie sind im Theater! Erwachsene können auf theatre.esch.lu Tickets bestellen.

Animierte Lesung

Wann? Samstag, 28. Februar, ab 10.30 Uhr

Wo? Kannermusée Plomm (19, rue Charel Lambert in Wiltz)

Was? Falls du schon deutsch verstehst und Geschichten magst, hör mal her: Das Kannermusée Plomm veranstaltet nächsten Samstag eine Lesung, bei der du mitmachen darfst. Die Geschichte ist „Frerk, du Zwerg!“. Es gibt eine Vorstellung um 10.30 Uhr und eine um 14.30 Uhr. Erwachsene können auf plomm.lu Karten kaufen.

Führung für Kinder

Wann? Samstag, 28. Februar, 14.00 Uhr

Wo? Musée de l’Ardoise, Obermartelingen

Was? Kinder ab 6 dürfen im Schiefermuseum die Grube Johanna entdecken. Du steigst 42 Meter in die Tiefe und bekommst eine besondere Führung. Am Ende darfst du eine Fledermaus aus Schiefer, einer Art Stein, basteln und mitnehmen. Du sollst feste Schuhe und eine Jacke anziehen. Erwachsene können dich auf ardoise.lu anmelden.

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