Moselschleusen-Unfall

Generaldirektor von Luxport in Mertert: „Wir sind dabei, alternative Strecken zu prüfen“

Der Schleusen-Unfall in Müden (D) hat den Schiffsverkehr auf der Mosel lahmgelegt – auch in Luxemburg. Wie lange, ist noch nicht bekannt. Gilles Braquet, Generaldirektor bei Luxport in Mertert, gibt dem Tageblatt einen Einblick in die aktuelle Situation.

Güterzüge werden in den kommenden Wochen und Monaten vermutlich häufiger zum Einsatz kommen

Güterzüge werden in den kommenden Wochen und Monaten vermutlich häufiger zum Einsatz kommen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Abwarten und Tee trinken: Im Hafen in Mertert ist das zurzeit die Devise – oder zumindest teilweise. Seit dem Unfall eines Frachtschiffs an der Schleuse in Müden (D) steht der Schiffsverkehr auf der Mosel still. Der Logistikdienst Luxport in Mertert, der sich auf die Lagerung und den Umschlag von Schiffsgütern spezialisiert, wollte sich am Dienstag noch nicht zu der Situation äußern (das Tageblatt berichtete). Am Mittwochmorgen gab Gilles Braquet, Generaldirektor bei Luxport, auf Tageblatt-Nachfrage eine Stellungnahme ab. Für das Unternehmen, das jährlich für 400 Frachter zuständig ist, hat der Unfall einschneidende Auswirkungen. „Sollte sich bestätigen, dass es drei Monate dauert, bis der Schiffsverkehr wieder aufgenommen wird, dann könnten rund 100 Schiffe nicht bei Luxport be- oder entladen werden“, sagt Braquet.

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