Esch/Schifflingen
Die Wiederbelebung der Metzeschmelz
Vergangene Woche fanden auf dem Industriegebiet der Metzeschmelz, das sich über Escher und Schifflinger Terrain erstreckt, mehrere Veranstaltungen statt. Vier Tage lang wurde gefeiert, Sport getrieben und vor allem gut gegessen. Trotz anhaltend schlechten Wetters ließen sich die Besucher die Stimmung nicht verderben.
Über 25 Foodtrucks boten in den kleinen Gassen der Metzeschmelz z.T. exotisches Essen an, der ganz große Andrang blieb jedoch aus. Organisator Scott Kries bleibt jedoch optimistisch. Fotos: Sam Maquet Grüneisen, Alain Rischard/Collage: Jenny Füldner
Für gute Stimmung auf dem Areal der Metzeschmelz sorgten unter anderem die Entwicklungsgesellschaft Agora und der Schifflinger Verein AAFC Folklorama. So versorgten beispielsweise mehr als 25 Foodtrucks die Besucher mit Spezialitäten aus den Küchen unterschiedlichster Länder. Von der Thüringer Bratwurst bis zu venezolanischen Arepas, war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nicht nur der kulinarische Aspekt stand in diesen Tagen im Vordergrund – parallel wurde die offizielle ESC Fan Zone Luxembourg eingerichtet, die bereits im vergangenen Jahr in Schifflingen Tausende Besucher angezogen hatte. Das Ausscheiden von Eva Marija am Donnerstagabend im zweiten Halbfinale sorgte jedoch weder bei den Besuchern noch bei den Organisatoren für gute Stimmung, ganz im Gegenteil. Dazu sagte Scott Kries, Präsident des Folklorama: „Wir als Organisatoren waren genauso enttäuscht wie unsere Besucher. Ich glaube, dass ganz Luxemburg traurig war, als feststand, dass sie es nicht ins Finale geschafft hat. Wir hätten es ihr natürlich gegönnt, meiner Meinung nach hätte sie ins Finale gehört.“