Météo Boulaide

Zehn Tage Tornadojagd in den USA: Wetterexperte Philippe Ernzer teilt seine Eindrücke

Fast zwei Wochen lang habe ich in den USA die stärksten Stürme der Welt gejagt. Was ich dabei erlebt habe, lässt sich mit dem, was wir aus Luxemburg kennen, schlicht nicht vergleichen. Unser Tageblatt-Reporter David, eigentlich für die journalistische Begleitung zuständig, wurde dabei in brenzligen Momenten zum unverzichtbaren Navigator, was in kritischen Situationen vieles erheblich vereinfachte.

Tornado in der „Tornado Alley“ bei Sturmfront, beeindruckendes Wetterphänomen und Naturgewalt hautnah sichtbar

Naturgewalten hautnah: Das Wettergeschehen in der „Tornado Alley“ übt nicht nur auf Philippe Ernzer eine enorme Faszination aus Foto: Météo Boulaide

Erste Superzelle bei Tulsa

Schon auf einer unserer ersten Fahrten gerieten wir in der Gegend um Tulsa und Broken Arrow an unsere erste Superzelle. Eine Superzelle ist ein Gewitter mit einem rotierenden Aufwind, die stärkste Form von Gewitterstürmen weltweit und Hauptlieferant der bedeutendsten Tornados. Einen Tornado gab es diesmal nicht, doch die Basis der Zelle rotierte sichtbar um sich selbst. Der National Weather Service stufte sie mit dem Vermerk „Tornado Possible“ ein. Kurz darauf bimmelten unsere Handys: Die Gewitterwarnung wurde auf „Destructive“ hochgestuft, Hagelkörner in Baseballgröße gingen nieder.

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