Mosel

Nach Schleusen-Unfall: Verantwortliche diskutieren über mögliche Lösungen

Zwei Tage nach dem Unfall eines Frachters beim Mosel-Schleusentor in Müden (D) bleiben weiterhin viele Fragen offen. Unter anderem: Was passiert mit den Schiffen, die feststecken, mit ihrer Besatzung und Fracht – auch in Luxemburg? Und: Wie kann der Schaden möglichst schnell behoben werden?

„Luxport“ möchte vorerst keine Stellung zu den Konsequenzen des Schleusen-Unfalls nehmen

„Luxport“ möchte vorerst keine Stellung zu den Konsequenzen des Schleusen-Unfalls nehmen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Das genaue Ausmaß der Konsequenzen des Schleusen-Unfalls auf der Mosel ist nach wie vor schwer abzuschätzen. Am Sonntagnachmittag gegen 13 Uhr rammte ein Güterschiff das Schleusentor in Müden (D) zwischen Koblenz und Cochem. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Laut einer Pressemitteilung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Mosel-Saar-Lahn wurde die Schleuse jedoch beschädigt. Sie soll bis Ende März wegen Reparaturarbeiten gesperrt bleiben. Dies wird zu erheblichen Beeinträchtigungen im Schiffsverkehr führen. Bereits am Montagmorgen stauten sich wegen der Sperre rund 70 Schiffe auf der Mosel, teilte das WSA mit.

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