Vandalismus in Berburg
Gemeinde Manternach erstattet Anzeige bei der Polizei
Mehrere Orte in Berburg wurden in der Nacht zum Freitag beschädigt. Die Gemeinde Manternach verurteilt die Taten und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Die Gemeinde Manternach hat wegen Vandalismus in Berburg Anzeige bei der Polizei erstattet Foto : Editpress/Julien Garroy
Die Gemeinde Manternach hat Anzeige bei der Polizei erstattet. Unbekannte begingen in der Nacht von Donnerstag, 20. August, auf Freitag, 21. August, Vandalismus in Berburg. Das teilte die Gemeinde am Freitag über die sozialen Medien mit. Demnach kam es an mehreren Orten zu Sachbeschädigungen und mutwilliger Zerstörung von Eigentum. Betroffen sind unter anderem der Campus Renert sowie die Straßen „Schullstrooss“, „Am Wangert“ und „An der Gruecht“.
Die Gemeinde verurteilt die Beschädigungen. Die aus öffentlichen Mitteln finanzierten Einrichtungen stünden allen offen und sollten entsprechend respektiert werden. Die Schäden verursachten zusätzlichen Aufwand und Kosten. Die dafür benötigten Ressourcen fehlten dadurch an anderer Stelle.
Die Gemeinde ruft die Öffentlichkeit zudem dazu auf, Hinweise oder Beobachtungen zu den Vorfällen direkt an die Polizeidienststelle Museldall (+352 244 70 1000) oder die Gemeindeverwaltung (+352 71 01 72 21) zu melden.
Nicht der erste Vorfall
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Erst im Juli waren in Roodt im Kanton Redingen Schäden durch Vandalismus entstanden. Am Gebäude „Al Schoul“ wurden unter anderem mehrere Leuchten beschädigt und die Mauern verunreinigt. Zudem wurden die beiden Versorgungspoller offenbar dazu missbraucht, um aufs Dach des Gebäudes zu gelangen. Nach Angaben der Kommune wird außerdem regelmäßig mit Bällen gegen die Fassade geschossen. Dadurch könnten weitere Schäden entstehen und unnötige Reparaturkosten anfallen.
Auch über Ostern war in die Grundschule von Roodt/Syr eingebrochen worden. Bürgermeister Marc Ries sprach von sinnloser Zerstörungswut. Die verdächtigten Minderjährigen hatten teilweise mit Feuerlöschern auf informatisches Material eingeschlagen. Die Spur der Verwüstung zog sich dabei durch alle Klassenräume. Tische wurden umgehauen, Pflanzen zerstückelt, ein Glasboden beschädigt und mehrere Glasscheiben zerbrochen. Vor allem die elektronischen Geräte, darunter Laptops und Flachbildschirme, standen im Fokus der Zerstörungswut. Im Anschluss wurden drei Minderjährige im Alter von 13, 15 und 16 Jahren als mutmaßliche Täter identifiziert. (les)