„Von Anfang an so vieles schiefgelaufen“
Gegner der geplanten Windkraftanlage in Bürden melden sich zu Wort
Die geplante Windkraftanlage in Bürden könnte eventuell die „Nordstad“-Fusion in Gefahr bringen. Aus diesem Grund meldeten sich die lokalen Gegner des Projektes erneut zu Wort.
Alles andere als eitel Sonnenschein herrscht im Dossier Windkraftanlage in Bürden Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Das Tageblatt hat an dieser Stelle bereits mehrfach „in extenso“ über die Vereinigung „Energie mat Verstand“ und über die Bedenken zahlreicher Bürger aus Bürden gegenüber dem Bau einer 230 Meter hohen Windkraftanlage (WKA), nur 750 Meter von den Wohnvierten entfernt, berichtet. In ihrer Sitzung vom 24. Juli beschloss der Rat der Gemeinde Erpeldingen/Sauer, zu der auch die Ortschaft Bürden zählt, das Abhalten eines Referendums am 23. November, da es bei der Frage, ob man nach dem Rückzug Bettendorfs weiter an den Sondierungsgesprächen zur „Nordstad“-Fusion teilnehmen will, beim Votum gleich zweimal eine Pattsituation (vier Gegen- und vier Ja-Stimmen bei einer Enthaltung) gegeben hatte. Bei der zweiten Abstimmung zählte, so wie es das Gemeindegesetz vorsieht, die Stimme des Bürgermeisters, der sich für die weitere Teilnahme an den erwähnten Gesprächen aussprach. Wegen dieser knappen Entscheidung begrüßten alle Ratsmitglieder den Vorschlag des Schöffenrates, die Bürger am 23. November entscheiden zu lassen.