Bürden

„E Schratt no hannen a puncto Nordstad“: Bürgerinitiative kritisiert geplantes Windrad

Seit nunmehr acht Jahren plant die Gesellschaft Nord-Energie (Gemeinden Ettelbrück und Diekirch) den Bau von zwei Windkraftanlagen, eine in Diekirch (Herrenberg) und eine zweite auf dem Gebiet der Gemeinde Ettelbrücker, genauer am „Karelshaff“ (an der Grenze zur Gemeinde Colmar-Berg). Diese Projekte bergen viel Diskussions- und auch politischen Sprengstoff.

Für die Pressekonferenz hatten neben Bürgermeister Claude Gleis (2. v.l.) auch Georges Pott, Yves Wallers und Michèle Garin-Stein von der Bürgerinitiative „Energie mat Verstand“ am Rednertisch Platz genommen

Für die Pressekonferenz hatten neben Bürgermeister Claude Gleis (2. v.l.) auch Georges Pott, Yves Wallers und Michèle Garin-Stein von der Bürgerinitiative „Energie mat Verstand“ am Rednertisch Platz genommen Foto: Roger Infalt

Der geplante Standort für eine Windkraftanlage (WKA) auf dem Herrenberg wurde nicht berücksichtigt. Dies, wie es offiziell hieß, aus Sicherheits- sowie militärtechnischen Gründen. Die dort vorgesehene WKA soll aber nun auf Ettelbrücker Gemeindegebiet „auf dem Hasenbach“ (an der Grenze zur Ortschaft Bürden, Gemeinde Erpeldingen/Sauer) errichtet werden. Dies zusammen mit der 2001 gegründeten „Société luxembourgeoise des énergies renouvelables S.A.“ (Soler). Während für die Anlage am Karelshof alle Lichter auf Grün stehen, wehrt sich in Bürden seit 2020 eine Bürgerinitiative („Energie mat Verstand“) gegen den geplanten Bau eines 230 Meter hohen Windrades, das nur 750 Meter von Wohnhäusern entfernt hochgezogen werden soll.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren