CGDIS
Freiwillige vor! Luxemburgs Feuerwehr sucht psychologische Ersthelfer
Das CGDIS ist rund um die Uhr im Einsatz. Neben Unterstützung bei Unfällen, Bränden und Katastrophen kümmern sich Freiwillige auch psychologisch um Opfer und Hinterbliebene. Diese Truppe sucht nach Unterstützung.
Das CGDIS sucht Unterstützung Foto: Editpress / Didier Sylvestre
Das „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ (CGDIS) sucht neue freiwillige Mitglieder für seinen „Groupe de support psychologique“ (GSP). Die Einheit gehört zu den spezialisierten Interventionsgruppen (GIS) und leistet das ganze Jahr über psychologische Soforthilfe: einerseits für Opfer und Angehörige nach schweren Unfällen oder Katastrophen, andererseits aber auch für Einsatzkräfte, die belastende Interventionen erlebt haben.
Der Bedarf ist hoch: 2024 kam der GSP laut CGDIS auf 248 Einsätze. Um die Einsatzfähigkeit angesichts dieser Nachfrage zu sichern, soll das Team nun verstärkt werden.
Interessierte müssen mindestens 22 Jahre alt sein, Luxemburgisch, Deutsch und Französisch sprechen und die einjährige Ausbildung sowie Einsätze im Rahmen des GSP zuverlässig mittragen. Bewerben können sich sowohl aktive CGDIS-Mitglieder als auch externe Personen, die bereit sind, dem CGDIS beizutreten.
Voraussetzung ist die Teilnahme an einer von zwei Infoveranstaltungen: am 7. Februar 2026 (9–11 Uhr) im CIS Nordstad in Diekirch oder am 10. Februar 2026 (19–21 Uhr) im CNIS in Gasperich. Anschließend folgt die Bewerbung per Online-Formular mit CV, Motivationsschreiben und Auszug aus dem Casier judiciaire Nr. 3; individuelle Gespräche sind für die erste Märzwoche vorgesehen. Die spezifischen GSP-Fortbildungen starten im Oktober 2026.