Geschichte

„Frankreich ist doch kein Nachttopf“

Gleich zwei Neuerscheinungen befassen sich mit dem Thema der Luxemburger in Frankreich in den Jahren 1940-1945. Ausgehend vom Tagebuch seines Vaters beschreibt Claude Vandivinit die Evakuierung tausender Luxemburger nach Frankreich Anfang 1940; Marc Trossen beschäftigt sich mit denjenigen Landsleuten, die während des Krieges im Nachbarland in der Resistenz aktiv waren.

„Les Luxembourgeois en France de 1940 à 1945, Résistants, réfractaires, juifs, maquisards, déserteurs, émigrés …“  (Marc Trossen)

„Les Luxembourgeois en France de 1940 à 1945, Résistants, réfractaires, juifs, maquisards, déserteurs, émigrés …“  (Marc Trossen) Foto: CV

Als die Deutschen am Freitag, dem 10. Mai 1940, Luxemburg überfielen, befand sich der 21-jährige Jos Vandivinit gerade in Esch/Alzette, wo er bei einem Friseur in die Lehre ging. Zurück nach Hause nach Welfringen wollte er nicht: Er zog es vor, zu flüchten.

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