Luxemburg-Stadt

Felsensicherung im Petrusstal läuft – Minigolf bleibt weiter geschlossen

Wegen herabfallender Steinchen wurde der neue Minigolf-Platz im Petrusstal nie eröffnet. Die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) nannte im Frühjahr 2025 die Entfernung von Efeu als Ursache – nun widerspricht die Straßenbauverwaltung. Die Nachfrage bei der Verwaltung und der Stadt zeigt, wie es im Petrusstal weitergeht.

Nach Arbeiten am Felsen im Petrusstal im März 2025 lösen sich kleine Steine und Geröll ab

Nach Arbeiten am Felsen im Petrusstal im März 2025 lösten sich später kleine Steine Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

An den Felsen nahe der hauptstädtischen rue Saint-Quirin im Petrusstal fanden letzte Woche gut sichtbar Kontrollen statt. Dabei handelt es sich um routinemäßige Instandhaltungsarbeiten der „Administration des ponts et chaussées“ (PCH), wie die Pressestelle der Straßenbauverwaltung auf Nachfrage mitteilt. Da sich das Gestein auf Staatsgebiet befindet, liegt die Zuständigkeit bei der PCH. Diese entfernt bei den jährlichen Überprüfungen lose Steine, die ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Vor der geplanten Eröffnung der neuen Minigolfanlage im Petrusstal beauftragte die Straßenbauverwaltung im März 2025 eine spezialisierte Firma mit zusätzlichen Kontrollen. In Absprache mit der Stadt Luxemburg, denn das Gelände unter dem Felsen gehört der Gemeinde. Bei dieser Überprüfung durch eine externe Firma wurde Efeu entfernt – teilweise, um den Zustand des Felsens besser beurteilen zu können.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren