Nach Unfall
Esch stellt neue Betriebsregelung der ClimbX-Kletterwand vor
Nach dem Unfall in der Kletterhalle ClimbX reagiert die Stadt Esch mit einer Überarbeitung des Regelwerks. Künftig sollen Nutzung, Verantwortung und Aufsicht klarer definiert werden. Die Wiedereröffnung der Anlage hängt von einer neuen Vereinbarung mit dem Betreiber ab.
Im „Centre omnisports Henri Schmitz“ (COHS) herrschen künftig neue Regeln: Der Gemeinderat stimmte am Freitag über die neuen, internen Betriebsregelungen ab Foto: Editpress/Alain Rischard
Nach einem Unfall im Lallinger „Centre omnisports Henri Schmitz“ (COHS) im Dezember 2025 hat die Stadt Esch während der Ratssitzung am Freitag eine Überarbeitung des Regelwerks für das Sportzentrum beschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Kletterwand, deren Nutzung künftig klarer geregelt werden soll. Ziel sei ein „harmonisches Miteinander im Zentrum“, erklärte der zuständige Schöffe André Zwally (CSV). Das bisherige Reglement stammt aus dem Jahr 1992 und ist laut Zwally nicht mehr zeitgemäß.
Die schwarz-blau-grüne Mehrheit stellte eine erweiterte interne Regelung für den gesamten Sportkomplex sowie neue Konventionen mit den Vereinen vor. Diese sollen künftig präziser festlegen, welche Verpflichtungen die Betreiber vor Ort übernehmen. Die Kletterwand bleibt während des Prozesses geschlossen.