Luxemburg
Ermittlungen gegen Immobilienkonzern: Ein Verdächtiger bei Durchsuchungen festgenommen
Symbolfoto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
Rund 40 Ermittler der Kriminalpolizei sind am vergangenen Mittwoch in den Luxemburger Gerichtsbezirk ausgerückt, um dort bei mehreren Durchsuchungen mutmaßliche Beweise zu sichern. Das teilt die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung vom Donnerstag mit. Die Aktion sei Teil eines Ermittlungsverfahrens, das Anfang Januar gegen einen Immobilienkonzern eröffnet wurde. Die Vorwürfe drehen sich laut der Mitteilung um „Veruntreuung, Betrug, Fälschung, Missbrauch von Gesellschaftsvermögen und betrügerischen Bankrott“.
Durchsucht wurden am Mittwoch Finanzinstitute, Büros und Wohnungen. Eine Person sei bei dem Einsatz festgenommen und danach von einem Untersuchungsrichter verhört worden. Dieser ordnete daraufhin Untersuchungshaft an. Die Staatsanwaltschaft erklärt: „Die Durchsuchungen führten zur Beschlagnahmung von Gegenständen, die der Wahrheitsfindung dienten, sowie zu erheblichen Vermögensbeschlagnahmungen.“ Die Ermittlungen dauern laut der Pressemitteilung noch an.