„Immer in Bewegung“
Ein Besuch bei den Humboldt-Pinguinen im „Parc merveilleux“
Ab heute stellt das Tageblatt jeden Monat ein Tier aus dem „Parc Merveilleux“ in Bettemburg vor – diesmal: die widerstandsfähigen und kältebegeisterten Humboldt-Pinguine.
In der Kälte fühlt sich diese Pinguinart zu Hause Foto: Carole Theisen
Während Schneefall und Minusgrade Menschen in Winterjacken hüllen und den Verkehr zumindest stellenweise zum Erliegen bringen, sorgt der plötzliche Kälteeinbruch im „Parc merveilleux“ für aufgekratzte Stimmung – bei den Humboldt-Pinguinen. Die 14 Tiere des Parks lieben das kühle Wetter, sind aktiver denn je und stürzen sich mit sichtlicher Freude ins eiskalte Wasser. Auch wenn ihre Heimat nicht der Südpol, sondern die gemäßigten Küstenstreifen Südamerikas ist – Kälte ist für diese Pinguinart ein vertrautes Terrain.
Die Pinguinanlage des Parks ist kompakt, aber technisch durchdacht: rund 60 Quadratmeter Landfläche, dazu ein 70-Kubikmeter-Becken mit 1,90 Metern Tiefe. Der Zugang erfolgt über eine lange Rampe, der Boden besteht aus feinem Flusssand, die Brutplätze aus Betonelementen, eingebettet in Schiefersteine.